Es fehlt die letzte Konsequenz in Langen

SSG Langen vs. VSG Ried-Volleys (3:0)

Am Samstagabend des 14.10.23 begann das nĂ€chste AuswĂ€rtsspiel gegen Langen. ZunĂ€chst hatten die MĂ€dels mit der niedrigen Halle zu kĂ€mpfen. Einige Annahmeaktionen endeten daher unglĂŒcklicherweise mit der BerĂŒhrung der Hallendecke. Nichtsdestotrotz wurde der Spielaufbau immer sicherer und die Angriffe immer aggressiver und effektiver. Von einem 14:7 fĂŒr Langen kĂ€mpften sich unsere MĂ€dels auf einen Spielstand von 23:24 Punkten ran. Leider blieb die VSG nicht konsequent genug, weshalb die gegnerische Mannschaft den Satz fĂŒr sich entscheiden konnte (26:24).

Der 2. Satz verlief Ă€hnlich zum ersten Satz. Der Angriff und die Abwehr wurden von Punkt zu Punkt variabler und durchgreifender. Doreen Barufe hatte alle Möglichkeiten, die BĂ€lle auf alle Positionen des Feldes zu verteilen, um einen druckvollen Angriff einzuleiten. Sophia Michel und Gabriele Lovric verteilten die BĂ€lle mit Bravur auf der anderen FeldhĂ€lfte und verunsicherten somit die Gegnerinnen sehr. Mal kurz, mal lang – jeder Ball bedeutete ein Punkt fĂŒr die VSG. Auch Tea Bilonic und Ulya Kravchenko glĂ€nzten mit legendĂ€ren Angriffen und Abwehraktionen. Jennifer JĂ€ger konnte die Mannschaft ebenfalls anhand durchdachter SpielzĂŒge, toller Angriffe und kleiner Angabenserien nach vorne bringen. Mal wieder reichte dies aber nicht aus, um den Satz zu gewinnen. Knapp gewannen die MĂ€dels aus Langen den 2. Satz 25:23.


„Dann spielen wir eben 5 SĂ€tze!“ Die VSG glaubte weiterhin an einen Sieg in Langen. Alle Voraussetzungen waren gegeben. Nach den ersten Minuten hatte man aber das GefĂŒhl, die Mannschaft sei komplett ausgetauscht. Jegliche Freude, Motivation und Selbstsicherheit war kaum mehr sichtbar. Es kamen keine Angriffe zustande, das Zusammenspiel und die Kommunikation auf dem Feld funktionierte nicht mehr und auch die Abwehr schien nicht mehr standhaft zu sein. Niemand konnte sich erklĂ€ren, wie und warum diese Situation eingetroffen war. Dies Ă€nderten auch keine zwei Auszeiten und drei Spielerwechsel mehr. Die SSG Langen hatte daher leichtes Spiel, auf Punktejagd zu gehen und den 3. Satz zu gewinnen (25:11).


Vor allem die ersten beiden SĂ€tze haben gezeigt, dass die MĂ€dels der VSG verdient in die Bezirksoberliga aufgestiegen sind und gegen starke Mannschaften mithalten können. Was nun wichtig ist: Cool, selbstsicher und konsequent bleiben. Dann stehen alle TĂŒren offen, um an den nĂ€chsten Spieltagen erfolgreich zu sein. Wie sagt man so schön in Volleyballkreisen: Auf gehts MĂ€dels, kĂ€mpfen und siegen!

Es spielten: Gabriele Lovric, Carina Mickert, Sophia Michel, Ulya Kravchenko, Doreen Barufe, Jennifer JÀger, Tea Bilonic, Ruth Colmie-König, Nicole Pehr

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